Maya-Kaffee

Dieser Artikel wurde zuletzt am 21. März 2017 aktualisiert

Auf der Suche nach gutem Kaffee, vorzugsweise aus fairem Handel und aus Bio-Produktion, haben wir kürzlich diesen Kaffee in einem Hamburger Bioladen entdeckt:

Maya-Kaffee

Erstaunlich viele Bio- und FairTrade-Kaffees kommen nur vorgemahlen in den Handel, was für uns ein Ausschlußkriterium darstellt, da wir unseren Kaffee gern frisch gemahlen mögen und so auch eine größere Zubereitungsbandbreite von French Press bis Espressomaschine ausschöpfen können. Ich weiss nicht ob das ein typisch deutsches Phänomen ist, aber ich finde es für ein so hochwertiges Produkt erstaunlich, zumal der Kaffee einfach an Aroma verliert, also die Qualität leidet.

Den Maya-Kaffee aus dem Hochland von Chiapas dagegen gibt es auch als ganze Bohnen, und das in zwei Röstungen – einer normalen und einer Espressoröstung. Da wir den Kaffee vornehmlich in der Cafetiére trinken wollten, haben wir uns für die normale helle Röstung entschieden.

Das sieht dann so aus:

Wie man sieht, einwandfrei verlesene, gleichmäßig geröstete schöne Arabica-Bohnen, ohne Bruch.

Ein zusätzlicher Pluspunkt ist für mich, dass der Kaffee bei einem Röster in Hamburg geröstet wird, und zwar einmal die Woche ganz frisch.

Der Transport nach Deutschland erfolgt traditionell in Kaffeesäcken, die bis zur Weiterbearbeitung der Kaffeebohnen in der Kaffeelagerei im Hamburger Hafen sachgerecht gelagert werden. Frau Zimprich arbeitet mit einem Kaffeeröster zusammen, der „ihren“ MAYA KAFFEE im traditionellen Trommelröstverfahren röstet. Die Langzeitröstung von 14-16 Min., für den Espresso sogar 18-19 Min., hat einen wesentlichen Anteil an der hohen Qualität, die sich durch Geschmack, Bekömmlichkeit und Säurearmut auszeichnet. Selbstverständlich liegt dieses hochwertige Naturprodukt im oberen Preisbereich, zumal auch die Pflanzer für ihren Mehraufwand des ökologischen Anbaus einen Aufpreis erhalten. Der MAYA KAFFEE wird ausschließlich als reiner Arabica-Kaffee aus Chiapas vermarktet, es werden keine Kaffees anderer Anbaugebiete und keine Kaffeemischungen angeboten.

Das ist in der Tat eine anständige handwerkliche langsame Röstung, die den Bohnen sehr gut bekommt.

Auf einer anderen Infoseite über den Kaffee kann man lesen:

An den Hängen der Sierra Madre, dem Gebirgszug an der Pazifikküste im Süden, wird dieser Kaffee von den Mitgliedern der inzwischen sehr bekannten Cooperative ISMAM, den Indigenas de la Sierra Madre de Motozintla angebaut. Die Cooperative wurde 1988 gegründet und 1991 wurde dieser milde Hochlandkaffee zum ersten Mal als Produkt aus kontrolliert ökologischem Anbau von der OCIA, der Organic Crop Improvement Association, USA, zertifiziert.

Und wie schmeckt er nun?

Der Kaffee hat eine feine Säure und schmeckt nicht sehr kräftig, sondern eher mild und ausgewogen, ein schöner Alltagskaffee, der sehr gut in die French Press passt. Im Bioladen um die Ecke haben wir für 500 Gramm 7,79 Euro bezahlt. Sehr positiv finde ich auch dass der Kaffee fast nicht bittert und nicht überröstet ist, wie ich das leider in letzter Zeit oft auch bei Kleinröstern erlebt habe.

Note: empfehlenswert.

Print Friendly, PDF & Email

Appetit bekommen? - Hungry for more?

Kommentar verfassen