Kürbisravioli

19. September 2007

Nicht nur Kaffeebohne hat die Kürbissaison eröffnet – die aktuelle Gemüsekiste hat uns einen feinen kleinen Hokkaido-Kürbis gebracht, und im Garten meiner Mutter habe ich schon vor 14 Tagen einige prachtvolle Hokkaidos geernetet – höchste Zeit also, damit etwas Leckeres zu zaubern!

Kürbisravioli mit Zitronen-Thymian-Butter

Da ich von der Lieferung der vergangenen Woche noch Thymian hatte, bot sich ein Rezept aus dem Buch Herbst- und Wintergemüse. Vitamin-Power für die kalte Jahreszeit an – der Hokkaido passte bestens als Ersatz für den Muskatkürbis.

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Kürbisravioli mit Zitronen-Thymian-Butter

ZUTATEN

TEIG
- 350 g Mehl
- 4 Eier
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Salz
FUELLUNG
- 700 g Muskatkürbis
- Salz
- 2 Frühlingszwiebeln
- 1 Bund Basilikum
- 40 g Pinienkerne
- 50 g Parmesan, gerieben
- Pfeffer
- 1 Prise Cayenne
AUSSERDEM
- Salz
- 1 Zitrone, unbehandelt
- 6-8 Zweige frischer Thymian
- 50 g Butter
NACH BELIEBEN
- Parmesan, frisch gerieben, oder Pecorino

METHOD:

1. Für den Teig Mehl mit Eiern, Öl und Salz zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten. Er soll weich sein, aber nicht an den Fingern kleben. Bei Bedarf noch etwas Wasser beziehungsweise Mehl unterarbeiten. Teig zu einer Kugel formen, in ein Küchentuch wickeln und etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

2. Für die Füllung den Kürbis schälen und von den Kernen mit dem faserigen Inneren befreien. Kürbis würfeln und in einem Topf in wenig Salzwasser zugedeckt bei mittlerer Hitze in 10-15 Minuten weich garen. Wasser abgießen und den Kürbis im offenen Topf auf der abgeschalteten Herdplatte noch etwas ausdampfen lassen.

3. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und mit dem knackigen Grün in feine Ringe schneiden. Basilikum waschen, trockenschütteln und die Blättchen fein hacken. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten, abkühlen lassen und fein hacken. Kürbis fein pürieren und mit Zwiebelringen, Basilikum, Pinienkernen und Käse gründlich verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.

4. Teig noch einmal durchkneten und in Portionen teilen. Jeweils mit der Nudelmaschine zu dünnen Platten formen oder auf wenig Mehl sehr dünn ausrollen. Die Hälfte der Teigplatten im Abstand von etwa 4 cm mit je 1/2 TL Füllung belegen. Die übrigen Teigplatten darauf legen. Den Teig zwischen der Füllung gut andrücken. Ravioli mit einem Ravioliroller oder Messer ausschneiden und die Ränder mit den Zinken einer Gabel (immer wieder in Mehl tauchen) gut zusammen drücken.

5. Reichlich Wasser mit Salz zum Kochen bringen. Zitrone heiß waschen, abtrocknen, Schale mit einem Zestenreißer ablösen oder dünn abschälen und in sehr feine Streifen schneiden. Thymian waschen, trocken schütteln, die Blättchen abstreifen.

6. Ravioli im heißen Wasser in 3-4 Minuten “al dente” kochen. Butter in einem Pfännchen mit dem Thymian aufschäumen und leicht braun werden lassen. Ravioli abtropfen lassen und auf vorgewärmte Teller verteilen. Zitronenschale in die Butter geben und die Butter auf den Ravioli verteilen. Nach Belieben frisch geriebenen Käse dazu servieren.

Tipp: Es lohnt sich, gleich eine größere Menge Ravioli zuzubereiten und den Rest einzufrieren. Die Ravioli dazu auf einem Tablett nebeneinander roh vorfrieren, erst dann in Gefrierbeutel füllen. Ravioli gefroren ins kochende Wasser geben. Sie brauchen nur eine 1- 2 Minuten längere Garzeit und schmecken wie frische.

SERVINGS: 4
SOURCE: Cornelia Schirnharl: Herbst- und Wintergemüse

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Der Nudelteig liess sich prima verarbeiten, allerdings ist eine Nudelmaschine wirklich sehr hilfreich bei der Verarbeitung.

Die Mischung aus Zitrone und Thymian ist total lecker zu den Kürbisravioli. Note: empfehlenswert!

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10 Responses to Kürbisravioli

  1. Barbara on 19. September 2007 at 10:56

    Die sind ja toll geworden!

    Unsere Nudelmaschine haben wir aus Zeitmangel auf den Dachboden verbannt, aber wenn ich das so sehe, kämpfe ich mit mir…

    Das Rezept klingt klasse! :-)

  2. Lsantos on 19. September 2007 at 11:16

    hmmm Kürbisravioli are so delicious! Hope to have it soon! Danke fürs Rezepte!

  3. nysa on 19. September 2007 at 15:28

    Die schauen ja lecker aus. Schade, dass ich keine Nudelmaschine habe.
    Trotzdem danke für das Rezept. Lg nach Hamburg.

  4. Foodfreak on 19. September 2007 at 15:32

    Wir haben auch keine… wir haben von Hand gerollt. Und das war eine Heidenarbeit – mit Nudelmaschine wären die Bahnen auch gleichmässiger geworden. Aber geschmeckt hats auch so! :-)

  5. Cooxterella on 19. September 2007 at 16:29

    uh….hier sieht es ja ganz anders aus. ich war eine weile weg….und stell gerade erst wieder fest, wie sehr ich die leckeren rezepte vermisst habe….
    vielleicht kann man dich ja mal überreden bei uns auf der seite mal in bewegten bildern zu demonstrieren, wie lecker deine gerichte sind?

  6. Foodfreak on 19. September 2007 at 16:36

    Der neue Look ist erst ein paar Stunden alt – was das Demonstrieren in bewegten Bildern angeht, der Liebste und ich denken schon ne Weile über einen Kochcast nach… kommt sicher irgendwann, aber grad haben wir andere Projekte offen :-)

  7. Ulrike on 20. September 2007 at 07:52

    Ja Kürbisravioli sind schon eine feine Speise, wir hatten die in 2 Variationen:
    http://ostwestwind.twoday.net/stories/4228711/
    http://ostwestwind.twoday.net/stories/4228014/, wobei Nudelmaschine und Ravioli-Macher die Arbeit doch sehr erleichterten.

  8. Petra on 21. September 2007 at 08:55

    Die Ravioli sehen sehr lecker aus – auch der neue Look gefällt mir gut. War ganz überrrascht und das, wo ich doch regelmäßig reinschaue…
    Liebe Grüße

  9. zorra on 22. September 2007 at 13:45

    Die Ravioli und auch das neue Kleid gefällt mir gut!

  10. Foodfreak on 9. November 2007 at 18:36

    Jetzt muss ich mich ausnahmsweise mal selber kommentieren… wir hatten noch Reste von der Füllung, die wir in Wan-Tan-Blätter gefüllt haben (mit Eiweiß einstreichen, Löffelchen Füllung drauf, überschlagen, fritieren). Der Clou allerdings, und das würde ich auch bei den Ravioli vorschlagen, war die Zugabe von sehr aromatischem scharfem Currypulver (Danke, Billi!) zu der Kürbismasse, die davon erheblich profitierte.

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