Genussmarkt am Kiekebergmuseum

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Gestern war am Kiekebergmuseum „Genussmarkt“ – wie auch der Norddeutsche Käsemarkt eine Slowfood-Veranstaltung erster Güte mit jeder Menge regionalen Leckerschmeckerchen, dazu einigen Seminaren der Slowfood-Gemeinde, und viel zu probieren.

Zum Fotografieren sind wir gar nicht gekommen, bis auf das schöne alte Fahrzeug eines Restaurants / kleinen Bierbrauers, war doch eines der Themen dieses Marktes handwerklich hergestelltes Bier:

Nun sind der Liebste und ich so gar keine Biertrinker, aber auch für uns gab es mal wieder genug zu entdecken.

Ganz sicher waren wir zum Beispiel, dass wir am Stand des Baumgartenhofs (dort haben wir im Mai sehr genialen Apfelsherry sowie reines Rindermett gekauft und vergangene Woche beim Biomarkt in der Hamburger Innenstadt mit Freunden den Galloway-Schinken gekostet) Halt machen würden und etwas von dem großartigen Rinderschinken kaufen würden.

Wie schon beim Käsemarkt waren viele regionale Käseproduzenten vertreten mit ihren Schafs-, Ziegen- und Kuh-Spezialitäten, ebenso mit Würsten und Schinken, und so kamen wir auch zu einem Stück leckerstem Ziegenschinken. Natürlich war wieder der kleine Kaffeeröster mit Biokaffee da, der Weinhändler Pinot Gris, viele kleine Stände mit Konfitüren und besonderen Senfsorten – darunter auch die Familie Sierks aus Neumünster, bei denen wir verschiedene Senfvarianten kosteten und uns schließlich für Bananensenf mit Ingwer und Honigsenf (schön scharf, ideal zu Lachs) entschieden.

Fest eingeplant war auch der Einkauf bei der August Rex Brennerei, an deren Stand wir dieses Mal den Apfelbrand Pilot probierten (sehr nett) und uns ein Fläschchen „Schwarze Knorpelkirsche“ mitnahmen. Neugierig machten wir das gleich gestern abend auf – Fazit: himmlisch. Neben einem betörenden Duft und schmelzenden Aroma der wohl sanfteste und leckerste Obstbrand den ich je getrunken habe. schmeckt nach mehr! Lustig war auch, dass uns gerade am Vortag eine alte essen & trinken in die Hand gefallen war, in der diese Brennerei und die ambitionierten Köpfe dahinter vorgestellt wurden. Und schön war, von den Inhabern wiedererkannt zu werden, nachdem sie uns doch bislang nur einmal im Mai kurz auf dem proppevollen Käsemarkt gesehen hatten…

Auch dabei war mit einem Stand Eckardt Brandt, der Mann der fast im Alleingang versucht alte Apfelsorten zu erhalten.

An den Bierständen sind wir nur vorbeigeschlendert, auch den Käse haben wir mehr oder weniger ausgelassen. Dafür haben wir eine neue Leidenschaft entdeckt – ausgerechnet aus Hamburg (ich höre schon meine Fettzellen begeistert aufseufzen) kommen die Macher des Kakao-Kontors, die mit höchst exotischen Schokoladensorten, teilweise mit psychedelischen Farben, Mustern und Aromen, zu begeistern wussten. Leider enthalten die Schokoladen Sojalecithin, dennoch schmeckte z.B. die Sorte „Fischkopp“ mit geräuchertem Salz (Bericht demnachst bei datenhamster.org) extrem lecker und faszinierend rund. Neben dem „Fischkopp“ schaffte es noch der „Pfeffersack“ in unseren Einkaufskorb, mit 3 Sorten Pfeffer verfeinert… mmmmh!

Alles in allem ein schöner kulinarischer Ausflug, der sich gelohnt hat – auch beim nächsten Käse- und Genussmarkt werden wir wieder vorbeischauen!

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