Bionade forte

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Nach einiger Zeit hat sich was bei Bionade getan. Lange gab es nur vier Sorten. Eigentlich sollte das ausreichen, so denkt man. Jetzt kam dann doch eine fünfte dazu. Als ich sie im Bioladen sah, griff ich zu.

bionade forte

Gab es bei meinem letzten Test die Sorten Holunder und Litschi noch im Angebot für 49 Cent, kostete dieses mal die 0,33 l-Flasche im Biomarkt 69 Cent. Dafür bekam ich dann laut Hersteller ein „Biologisches Erfrischungsgetränk mit Calcium und Magnesium“. Hergestellt ‚durch Fermentation natürlicher Rohstoffe‘ von Bionade GmbH, Ostheim v.d. Rhön. Es ist dieselbe Flasche wie auch bei den anderen Sorten – bierflaschenähnlich mit dem üblichen blauen Kronkorken. Dadurch ist sie zwar nicht wiederverschliessbar, bei der Menge ist das aber zu verschmerzen. Weggetrunken ist das schnell.

Was steckt drin?

Die Zutaten sind aus Bio-Produktion. Drin ist

Wasser, Zucker, Gerstenmalz (2%), Kohlensäure, Calcium- und Magnesiumcarbonat (Säureregulator), natürliches Aroma. Die Nährwertangaben pro 100 ml: Brennwert 90 kJ/21 kcal, Eiweiß 0 g, Kohlenhydrate 4,7 g, Fett 0 g, Caclium 40 mg (5 % der Tagesdosis), Magnesium 20 mg (6,7 % der Tagesdosis)

bionade forte inhalt

Leider ist nicht angegeben, um welches Aroma es sich bei dem natürlichen Aroma handelt.

Wie schmeckt’s?

Die Farbe ist leicht gelblich wie verdünnter Apfelsaft. Der Geschmack ist säuerlich, allerdings kann ich nicht genau zuordnen, nach was es schmeckt. Eine Geschmacksrichtung ist nicht angegeben. Diese Sorte ist auch nicht so süß wie die anderen. Gut gekühlt stelle ich sie mir bei hohen Temperaturen als sehr erfrischend vor. Foodfreak war sie zu sauer.

In der Medizin wird „Forte“ für „hohe Dosis“ angegeben. Das kann auch hier die Namensgebung erklären, denn es ist doppelt so viel Magnesium und Calcium im Vergleich zu den anderen Sorten drin.

Und das Fazit

Nicht schlecht, aber auch kein Meilenstein. Ich sehe hier nicht die logische Weiterentwicklung des Angebots, und da ich auch keinen besonderen Geschmack herausfinden konnte, kann ich auch da nicht viel zu sagen. Die doppelte Menge an „wertvollem“ Calcium und Magnesium ist für mich kein Grund, zumal nicht angegeben ist, für was die doppelte Menge gut sein soll, oder was sie so wertvoll macht – von Bioverfügbarkeit wollen wir schon mal gar nicht reden. Aber immerhin kann die neue Sorte als Erfrischer herhalten.

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