Kitchen Hacks – heute: storage

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Was genau tut dieses Objekt wohl in meiner Küche?

powdy-5kg

Hinweis: es wird nicht für seinen ursprünglichen Bestimmungszweck eingesetzt 🙂

Wie man im Kochbuch für Geeks ja lesen kann, gehört zu meinen Grundvorräten ein Sack Thai-Bruch-Jasminreis. (hier: leer).

Reissack

Der stand still in einer Ecke neben der (unbenutzten) Heizung und ab und zu tauchte man eine Tasse hinein um Reis rauszuschaufeln – so weit so gut, aber wenn er umkippt, ist der Küchenboden mit Reis geflutet, und Staub und Insekten wie die Lebensmittelmotte haben freien Zugang.

Deswegen sah ich mich geraume Zeit nach einer passenden Aufbewahrungsbox um. Doch alles was ich fand, war zu klein, hatte das falsche Format (eher rechteckig als hochkant) und war ausserdem unverschämt teuer – diese 6,5-Liter Lock&Lock Box beispielsweise kostet fast 15 Euro, und auch die Lösungen anderer Hersteller gefielen mir nicht wirklich und waren nicht sichtbar günstiger.

Dazu kommt, dass ich etwas mit einer vernünftigen Öffnung haben wollte (Lock&Lock erfordert zur Entnahme die komplette Dose zu öffnen und den Deckel zu enfernen und ich sah vor meinem inneren Auge erneut die Küche reisgeflutet), handelsübliche Cornflakes-Schütten die immerhin genug Volumen aufbieten, sind kippelig und haben nur eine dämliche enge Schüttöffnung – ich will ja nicht jedesmal 5 kg Reis hochhalten müssen…

Der Waschmittelcontainer dagegen ist stabil, hat einen gut schließenden, einfach aufzuklappenden Deckel, passt perfekt in die Ecke, ist stapelbar – ich habe noch einen für Müsli – und kostet luxuriöse 3,50 Euro in einem großen Supermarkt.

Da ich heute meine Reisbestände aufgefüllt habe, hier der Beweis: 5 kg Reis günstig, ergonomisch und hygienisch verstaut.

Reisbox

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

6 Antworten

  1. Foodfreak sagt:

    mm? Aber locker! Eher dicker. Das ist ja kein Plastebeutel. Und… ich weiss, wir haben im Geekkochbuch extra einen Teil über Lebensmittelmotten drin 🙂

  2. Balu sagt:

    Grundsätzlich ist die Idee ja gut, aber ich zitiere mal ganz frech von Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Lebensmittelmotte):

    „Nahrungsquellen sind Reis, Mais, Mehl, des weiteren auch Teigwaren, Gebäck, Gewürze, Nüsse, Trockenobst, Suppenbeutel, Schokolade u. a., wobei Standardverpackungen (Plastik bis 1,5 mm oder Karton) kein Hindernis darstellen.“

    Bei dem Preis nehme ich nicht an, dass das Plastik 1,5 mm dick ist, oder? 🙂

  3. Balu sagt:

    Tja, dann wird es ja Zeit, dass sich endlich jemand meines Wunschzettels erbarmt und mir das Buch schenkt. Muss ich wohl doch nochmal gezielt alle näheren Verwandten darauf hinweisen ;).

  4. die BB sagt:

    Sehr kritisch sehe ich bei diesem Hack, dass dieses Plastik nicht für die Aufbewahrung von Lebensmittel gedacht und damit nicht dafür geeignet ist.

    Neben Krebserregenden Substanzen handelt man sich damit auch andere gesundheitsschädliche Stoffe ein.

    Ich habe mal eine CD-Cakebox (die runden Dinger aus zwei Teilen, eins transparent und eines schwarz mit einer Spindel in der Mitte für CD- oder DVD-Rohlinge ohne Jewelbox-Einzelverpackung) als Verpackung und Transportmittel für Bagels benutzt (Fotos im Web zu finden mit Schlagwort „re:publica“ und „bagel“) und dort waren die Chemikalien sogar zu schmecken.

  5. Foodfreak sagt:

    In Anbetracht der Tatsache dass Ill Rotho ansonsten primär speichelechte Plastikprodukte für Babies und Lebensmittelcontainer herstellt (es gab nur keinen in einer passenden Größe) mache ich mir darum die geringsten Sorgen, zumal der Container natürlich *nicht* nach irgendwas riecht, das habe ich getestet. Da ist schon zweifelhafter ob der bedruckte Sack in dem der Reis von Thailand nach Europa gelangt ist mit entsprechend unbedenklicher Farbe bedruckt wurde oder der Reis fröhlich pestizidverseucht…

    Die Bagelspindel habe ich schon mal gesehen – wäre bei mir schon aus Geruchsgründen *nicht* in den Einsatz gelangt 😉

  6. zorra sagt:

    Natürlich Swiss made! 😉 Ich habe die Eis am Stiel-Behälter von denen aus der Schweiz importiert.

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