Frühlingsröllchen aus eigener Fertigung

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Nachdem ich neulich schon bei Posie gets cozy so schöne Frühlingsröllchen gesehen habe, wollte ich auch mal wieder welche selbst machen. Diverse Versuche mit unterschiedlichen Rezepten ergaben dass die perfekte Hülle aus der Tiefkühlung des Asienladens kommt und auf die Bezeichnung „egg roll wrapper“ hört – von Wantan-Größe bis Mensa-Frühlingsrolle zu haben, ich habe mich für eine mittlere Größe von etwa 20×20 cm entschieden.

Die Frühlingsrollenblätter gibt es auch in unterschiedlichen Dicken, wie ich festgestellt habe – ich mag lieber die hauchdünnen, die ich auch hier verarbeitet habe, die ergeben so einen blättrigen Effekt – aber die etwas dickeren lassen sich für Anfänger ein klein wenig besser handhaben, und es hängt auch vom Verwendungszweck ab. (Ich habe mal Lachsfiletstreifen in Frühlingsrollenteig gewickelt, nach einem Alexander-Herrmann-Rezept, und das war mit den dickeren Blättern perfekt).

Making Springrolls

Der komplette Arbeitsgang des Wickelns ist Schritt für Schritt nochmal in groß in meinem Album bei (updated) 23hq.com zu sehen.

Die Füllung enstand freihändig.

Dazu wanderten etwa 250 g Schweinehack in den Wok, eine Handvoll Dried Shrimps (ebenfalls aus der Tiefkühlung des Asialadens), fein geschnittener Chinakohl (ca. 4-5 Blätter), 1 geraspelte Möhre, Ingwer, Knoblauch, etwas Sherry, Sojasauce, Fishsauce, etwas Sesamöl, etwas Chilisauce und ein wenig Pfeffer und Limettensaft zum Abschmecken. Das habe ich alles kurz im Wok gegart und abkühlen lassen, ehe es ans Wickeln ging.

Wie bei Posie empfohlen, haben wir mal die Thai Dipping Sauce for Spring Rolls probiert – eine recht flüssige Süßsauer-Sauce mit Kohl drin, passte ganz gut, aber meine Lieblingssauce wird es nicht. In Thailand gab es interessanterweise zu Spring Rolls eine süßlich-säuerliche Mangosauce, die mir sehr gut gefiel, so ein Mittelding aus Marmelade und Chutney. Mal sehen ob ich sowas finde oder selbst bauen kann…

Langer Rede kurzer Sinn: es ist ganz einfach Frühlingsrollen zu machen und es lohnt die Mühe. Und am 18.2. ist Chinese New Year 🙂

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

4 Antworten

  1. Petra sagt:

    Die sehen aber gut aus! Danke für die schöne Foto-Anleitung, die ist sehr hilfreich 🙂

  2. Dolce sagt:

    Ich hatte mich gestern über gekaufte Frühlingsrollen geärgert und dachte mir noch, das kannst Du doch besser machen. Und jetzt habe ich eine wunderbare Anleitung! Danke!

  3. Foodfreak sagt:

    Dann sollte ich wohl noch erwähnen – man siehts auf den Bildern aber es steht nicht im Text: Die Ränder der Blätter dünn mit Eiweiß bestreichen, und auch nochmal vor dem endgültigen Aufwickeln, damit alles schön zusammenhaftet. Bei der Füllung darf natürlich nach Lust und Laune experimentiert werden 🙂 Ich hab zum Beispiel ein Mensa-Fertig-Frühlingsrollentrauma weswegen ich Mungsprossen in Spring rolls nicht so mag…

    Die ‚tsingtao‘ springrolls (60er Karton oder so) aus der Asialaden-Tiefkühlung sind übrigens gar nicht übel.

  4. Petra sagt:

    Super, wollte ich auch schon lange wieder mal machen nur werden meine nie so schön klein…
    Deine sehen wirklich zum Anbeißen für den kleinen Hunger zwischendurch aus!
    Danke für die Erinnerung!
    Viele Grüße

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