Bento mit Bratnudeln und ein Rezept

Auch heute gibt sich die Bento-Box recht asiatisch:

Bento 2007-02-16

Clementine, Bratnudeln mit Gemüse, Weintrauben, gelbe Pflaume, geröstete Salzmandeln, ein paar After Eight „Irish Cream“.

Ich werde häufiger mal von Lesern dieses Blogs nach den Bento-Boxen gefragt, nach Mengenangaben, danach wie ich denn bestimmte Sachen mache, zum Beispiel, wie viele Nudeln man für so eine Bentobox braucht usw.

Das hängt natürlich auch stark von der verwendeten Box ab – diese hier ist recht geräumig, die schwarze Sesamstraßenbox ist sehr klein. Wenn ich Bratnudeln mache und nicht gerade Reste von Pasta habe, nehme ich logischerweise Asianudeln, die es in unterschiedlichen Packs gibt, viele davon in handlichen Nestern. Ich hatte eine Weile Nudeln, die die richtige Menge für eine kleine Bentodose ergaben, sobald ich die wieder gefunden habe werde ich davon berichten.

Diese Nudeln hier

Chinese noodle nests, front

enthalten 6 gleichmässige runde Nudelnester mit glatten, dünnen Nudeln. Pro Nest pi mal Daumen 62 Gramm, das ist schon eine ganz ordentliche Menge, mit ein wenig Gemüse wird damit die oben gezeigte Bentobox gut gefüllt.

Zur Illustration hier eins der trockenen Nester in einer kleinen Eßschale:

Chinese noodles, 1 serving dry in a bowl

Zur Verwendung weiche ich es ein paar Minuten mit heißem, nicht kochendem Wasser ein, und lasse es vor dem Braten gut abtropfen. Auf der Packung steht kochen, oder auch boiling water, aber wenn die Nudeln zu weich sind, stimmt am Ende die Konsistenz der Bratnudeln nicht. Mit heißem statt kochendem Wasser kann relativ wenig schief gehen, falls die Nudeln doch mal länger vor der Verwendung im Wasser stehen.

Für diese speziellen Bratnudeln habe ich ausserdem etwa 1/4 Paprikaschote in dünne Streifchen geschnitten, ca. 1 cm frischen Ingwer sehr fein gestiftelt, eine halbe Möhre geraspelt, 1 Blatt Chinakohl ohne den Mittelstrunk in passende Streifchen geschnitten und schließlich 1 Lauchzwiebel, das Weiße und das Grüne getrennt, ebenfalls in Streifchen, ausserdem habe ich noch einen Stiel von einer Fenchelknolle ebenso geschnitten.

In einem Schälchen oder einer Tasse mische ich etwas Miso oder yellow bean sauce, ca. 1 TL, mit etwas Sojasauce und evtl. Wasser oder Sherry, einem Tropfen Chilisauce, etwas Sesamöl. Nicht zu dick, nicht zu flüssig, Konsistenz wie Ketchup.

In Pfanne oder Wok Öl, gern mit etwas Sesamöl, erhitzen, Möhren und Paprika und Ingwer und Zwiebel-Weiß darin anbraten, die Nudeln dazugeben, kurz rührbraten, die restlichen Gemüse und die Sauce unterziehen, zwei Minuten unter Wenden länger braten, fertig.

Und hier sieht man das fertige Gericht – dieselbe Nudelmenge in derselben Eßschale:

Chinese noodles, 1 serving, ready to eat

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