KitKat Noisette – Deutschland

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

‚Knusperwaffel mit 67,8% Milchschokolade mit Haselnussaroma‘ steht auf der Verpackung von KitKat Noisette. Das sagt schon einiges, erwartet der Käufer von einer Noisette-Schokolade doch noch echte Nüsse.

DSCF12407 kitkat noisette
Leider liest es sich nach der Beschreibung auf der Rückseite der Packung

DSCF12410 -kitkat noisette ingredients

auch so in der Zutatenliste

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In der Haselnuss-KitKat ist keine einzige Haselnuss drin. Ganz im Gegensatz zu anderen Herstellern, die Haselnüsse da drin haben, wo sie nichts zu suchen haben, in Milchschokolade.

Die Verpackung:

Wie bei dem normalen KitKat finden sich auch hier vier Riegel am Stück in einer rechteckigen Verpackung in Folie eingeschweisst. Die haselnussbraune Folie mit in grün angedeuteten Nüssen soll zusätzlich noch ein mal suggerieren, dass es sich um Haselnussschokolade handelt. Die Beschriftung (Inhalt, Zutaten) ist sehr gut zu lesen und nicht wie bei anderen Produkten zu klein für normale Augen.

Die Konsistenz

DSCF12415 - kitkat closeup

Die Schokolade war ok, nicht zu fest und auch nicht zu weich. Auch die Waffel war entgegen der White mit Strawberry nicht zu fest.

Das Geschmackserlebnis

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Der Geschmack ist etwas schwer zu beschreiben. Erst mal zum Haselnussaroma. Die Füllung schmeckt nicht nach dem, was ich als Haselnuss kenne. Das schmeckt nach Nutella. Wohl für die Nutella-Generation angepasst. Aber sorry, so schmeckt Haselnuss nicht. Die Waffel – wie immer. Und die Schokolade ist immer noch etwas zu süß. Alles in allem ist mir der gesamte Riegel etwas zu süß.

Die Zutatendeklaration

Fast vorbildlich. Alles drauf, ausser ein Hinweis auf genveränderte Zutaten. Es ist Sojalezithin drin, da kann schon mal genverändertes Soja drin sein. Abgesehen davon bin ich der Ansicht, dass Schokolade ohne Emulgator auszukommen hat. Ausserdem Polyglycerin-Polyricinoleat, auch E476, welches im Tierversuch zu Vergrößerung von Leber und Niere führt. Man vermutet, dass Polyglycerin-Polyricinoleat die Darmschleimhaut verändert. Siehe dazu auch hier. So etwas hat nichts in Lebensmitteln zu tun. Über gehärtetes Pflanzenöl rede ich erst nicht. Es handelt sich dabei um Transfette, die das Krebsrisiko erhöhen. Selbst in den USA müssten Transfette inzwischen deklariert werden. Was ich auch noch bemängeln möchte, ist das Fehlen einer getrennten Auflistung allergieauslösender Stoffe. So müssen sich potenzielle Käufer erst mühsam durch die Zutatenliste quälen, die bei solchen Industrieprodukten ja nicht gerade kurz ist.

Der Gesamteindruck sagt: nix für mich. Ich mag kein Nutella, es schmeckt für mich danach. Also leider nichts für mich.

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