Friedland – Restaurant Biewald

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Vergangene Woche habe ich meine Mutter zum Essen eingeladen. Ich hatte mir dafür eine Empfehlung aus einer älteren essen & trinken ausgesucht, das Hotel Restaurant Biewald in Friedland.

Da sie sich zierte und besorgt war dass es ein „zu elegantes“ Restaurant sei – vermutlich hatte sie es mit dem nahegelegenen Schillingshof in Groß-Schneen verwechselt – haben wir am Vortag einen Abstecher zu dem Restaurant gemacht, das in bequemer Entfernung von A7 (Drammetal, ehemals Friedland) und A38 bzw. B27 liegt.

Das Restaurant, das ein wenig versteckt in zweiter Reihe hinter der Bahnstrecke liegt, war dank guter Beschilderung einfach zu finden, und hat hinter dem Haus auch einen annehmbaren Parkplatz.

Die Karte sah ebenso vielversprechend aus wie die Referenzen, und der Blick ins Restaurant überzeugte uns, so dass wir frohgemut dem Essen am nächsten Tag entgegensahen.

An die alte Gaststube schließt sich ein großer Wintergarten an, und bei schönem Wetter kann man sich nach draussen in den grünen ‚Biergarten‘ setzen. wo auch ein kleiner Spielplatz für die Kleinen lockt, und sich Karpfen und Forellen aus eigener Zucht (im Nachbardorf) in einem kleinen Teich tummeln.

Bei Biewald legt man Wert darauf, dass hier keinerlei Convenienceprodukte verwendet werden, alles selbst gemacht wird, die Forellen aus der eignen Zucht stammen und das Wild aus der Region.

Und das Essen das wir uns aussuchten, war exzellent. Für meine Mutter und mich hieß das: Stangenspargel mit in Zitronenbutter gebratener Lachsforelle, dazu Petersilienkartoffeln und Sauce Hollandaise. Torsten entschied sich für in der Folie gebackene Forelle mit Kräuterbutter und Reis und Buttersauce.

Die in der Folie gebackene Forelle waren zwei Stück, die in der Folie mit reichlich frischen Kräutern und Butter gegart waren, und in zwei Durchgängen von der Bedienung filetiert wurden. Zum Essen von Torsten gehörte auch noch ein Salat, der aus vielen verschiedenen Blättchen komponiert war.

Alles war absolut topfrisch und köstlich! Und die Präsentation war wie die Tischdeko sehr gelungen. Vorweg gab es ausserdem noch anscheinend selbst gebackenes Brot und frisches hausgemachtes Schmalz, reine und Kräuterbutter.

Danach lockten uns frische Erdbeeren. Die Bedienung sagte: „Da muß ich erst mal nachschauen ob wir heute überhaupt frische hereinbekommen haben.“ Sehr aufmerksam. Und sie hatten. Meinen Wunsch nach absolut ungezuckerten Erdbeeren mit Schlagsahne erfüllte man gern, meine Mutter nahm einen Erdbeereisbecher (laut Karte mit Mövenpick-Eiscreme) mit warmer Erdbeersauce, und Torsten Erdbeeren mit Vanilleeis – das sich als ausgezeichnetes hausgemachtes Bourbon-Vanilleeis entpuppte.

Hier würde ich immer wieder essen gehen.

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