Sandwichbrote, Subway-style

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Juni 2014 aktualisiert

Neulich war ich auf der Suche nach einem Sandwichbrot-Rezept (große, weiche Scheiben), als ich bei Küchenlatein dieses schöne Rezept für Sandwichbrote wie bei Subway fand.

Von Petra von Chili & Ciabatta (vielen Dank!) habe ich nun auch ein Gläschen mit Backmalz, so daß ich das Rezept – fast – vorschriftsgemäß nacharbeiten konnte. Das Ergebnis:

Fast deswegen, weil ich 150 g vom Mehl durch Dinkelmehl Type 630 ersetzt habe, und meine Brötchen (absichtlich) nicht so lang geformt habe, weswegen bei mir auch 6 eher knuffige herauskamen.

Das Brot schmeckt leicht süßlich, ist weich ohne labbrig zu sein, und wird von meinem Herzallerliebsten gerade genüßlich mit Putenbrustaufschnitt, Mangochutney-Mayo-Aufstrich und Salat drauf verzehrt. Super gelungen – dürfte sich auch als Burgerbrötchen (mit Sesam drauf :-)) oder Hotdog-Brötchen prima machen. Danke, Ulrike!

So sehen die Brötchen aufgeschnitten aus:

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

5 Antworten

  1. ostwestwind sagt:

    Freut mich, dass dieses Rezept bei Euch Anklang gefunden hat :). Jetzt könnt Ihr Euch „echte“ Subway-Sandwiches ohne Schmelzkäse machen 🙂

  2. J sagt:

    hi, what wonderful looking loaves! i love the aroma of freshly baked bread; your kitchen must have smelled like heaven…

  3. Claudia sagt:

    Nachdem Du als auch Ulrike so von den Broten begeistert seid, bin ich versucht, das Rezept auch einmal auszuprobieren.

  4. Subwayfan sagt:

    Muss ich den Vorteig erst ziehen lassen bevor ich ihn auf den Hauptteig gebe, oder kann ich ihn sofort vermischen?

  5. Roadrunner sagt:

    Im Ansatz eine gute Idee, das Resultat ist aber eher enttäuschend und hat mit einem Submarine Sandwichbrot der US Ostküste, bekannt durch die Sandwichkette Subway nicht viel zu tun – wie leider so häufig, wenn versucht wird amerikanische Küche nachzuahmen.

    Das Problem ist letztendlich eher in der Backtechnik als im Rezept zu suchen: der Trick, der zur gewünschten Konsistenz führt ist das Nassbacken oder Schwadengabe. Um das im häuslichen Bereich nachzuahmen, heizt man den Ofen auf größter Hitze mit einem extra Backblech vor und gießt einen guten halben Liter Wasser direkt nachdem man den Teigling auf den Rost gelegt hat auf das Blech. Der Wasserdampf kondensiert auf dem noch kalten Teigling und verzögert die Bräunung (und damit auch Verfestigung) der Krume ohne aber den Ofentrieb zu stören, außerdem lösen sich die Dextrine (deshalb auch das Malz) und die glänzende Kruste entsteht, nicht etwa durch Eigelb, wie mancherorts fälschlicherweise eingesetzt. Wie lange man den Dampf im Ofen behält bzw. ob man ihn nach einigen Minuten ablässt hängt stark vom Mehl ab, Weizen verträgt eher länger (bis kurz vor Schluss), Roggen nur einige Minuten.

    Probleme mit der Konsistenz kann man am ehesten mit der Teigführung und den Mehlsorten regulieren, um Brösel zu vermeiden bietet sich z.B. eine Stückreife für ca. 8h im Kühlschrank an (Achtung, Hefemenge drastisch reduzieren), 20-30% Typ 00 Mehl kann auch für eine weniger brüchige Konsistenz dienlich sein (Wassermenge anpassen, das Zeug ist etwas heikel im Umgang und wenn man nicht aufpasst hat man schnell einen Gummiknüppel). Dinkel ist z.B. vernünftig nur so zu verarbeiten, auch wenn man sich fragt was dieses Modegetreide in so einem Brot verloren hat – wenn dann gleich eine oberschwäbische Seele backen.

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