Monthly Archives: Januar 2006

Gemüsekiste Nr. 15 – Januar 2006

Gemüsekiste Nr. 15 – Januar 2006

Die heutige Gemüsekiste – richtig früh um 15 Uhr – gibt mir zu denken. Nicht daß sie schlecht wäre, nein, wirklich nicht. Aber irgendwie stellt sich bei mir gerade die große Wintergemüse-Langeweile ein und ich weiß noch nicht so recht, ob ich nicht mal ‘ne Woche pausieren und mich mal wieder auf dem Markt oder im Asienladen austoben sollte oder mir selbst was zusammenstellen… hier ist jedenfalls die aktuelle Lieferung: Inhalt: Möhren, lose (6 Stück) Kohlrabi Superschmelz (1 riesiger) Sauerkraut (1 Beutel) Rotkohl (1 Kopf), statt Äpfel Mangold (3 kleine Stauden) Sprossen (1 Packung) Feldsalat (1 Beutel) Das Brot und das Obst der Woche

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Exotisch und Unexotisch

Exotisch und Unexotisch

Beim Kochen am Samstag wurde mir mal wieder klar, wie beliebig doch Kategorien wie “exotisch” sind (in Rezepten in Kochbüchern und Zeitschriften bedeutet ‘exotisch’ im allgemeinen, dass Ananas oder Tropenfrüchte unter den Zutaten auftauchen…) Für mich ist etwa das Gericht vom Samstag, ein Mettendchengulasch mit einem Selleriegratin dazu, vollkommen exotisch – sowas koche ich wirklich allerseltenst, während das Gericht von gestern, eine Geschmorte Ente mit Grünen Bohnen, Thai-Style, bei mir eher unter ‘normales’ Essen und Asiaküche unter Standard fällt. Immerhin beweist es, dass die Gemüsekiste mich dazu bringt, Dinge zu kochen, die ich ohne diesen Ansporn nie in Erwägung gezogen hätte – ginge ich allein einkaufen, wäre ich sicher nicht auf die Idee gekommen, ausgerechnet eine Sellerieknolle zu kaufen um etwas Neues auszuprobieren, schon gar nicht mit Sellerie in...

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Es ist Möhrenkuchen-Zeit

Es ist Möhrenkuchen-Zeit

Die Gemüsekiste bringt mir einen stetigen Strom an Möhren, und so habe ich vor kurzem auf einer amerikanischen Food-Mailingliste, die es schon sehr lange gibt, die ich schon recht lange lese und die sich durch einen fast familiären Zusammenhalt der Mitglieder auszeichnet, nämlich EAT-L (Infos siehe hier), nach guten und erprobten Rezepten für Carrot Cake gefragt. Logischerweise haben die list members jede Menge gute Ideen für mich gehabt, die ich in den kommenden Wochen durchtesten werde. Der erste aus dieser Möhrenkuchen-Serie ist dieser Kuchen: Möhren-Gewürzkuchen Bis auf das Möhrenreiben (ich bin zu dem Schluß gekommen dass ich doch mal eine neue Rohkostreibe für Feines brauche, weil das Reiben mit der Plastik-Mandelmühle ein wenig auf die Hände geht – einen Teil habe ich dann im Elektrohacker zerkleinert) ist der Kuchen...

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Limetten-Rotkohl

Limetten-Rotkohl

Gestern hat mein Schatz gekocht, und hat sich ein Rezept für den Rotkohl aus Kiste Nr. 14 ausgesucht, das uns beiden auf Anhieb gut gefallen hat. Zu einem Stücklein gebratenem Huhn gab es Limettenrotkohl. Auch ohne den im Rezept angegebenen Zucker schmeckte das Gemüse angenehm und der Limettensaft sorgte sowohl für die fruchtige Note als auch für eine peppig erhaltene Farbe. Ich habe ein neues Rotkohl-Lieblingsrezept!

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SHF # 15 – Sugar Low Friday

SHF # 15 – Sugar Low Friday

“Sugar is the devil” – and Becks & Posh invite for a Sugar (not) High Friday. I was afraid I wouldn’t make it to a SHF for the next months since I am livin’ la vida lowcarb, but now I have the perfect excuse to dig out my bottles of sugarfree Torani syrup (with Splenda) and create something I *really* miss – ice cream. There are no low carb products whatsoever in my part of the world, and even obtaining Splenda-sweetened syrups is quite difficult. But for a special treat, they are perfect. (I am awfully sorry this is not frugal as far as fats are concerned, but I am sure you could subsitute half-and-half for the cream). Sugar Free Caramel Ice Cream Ingredients (4 servings approx.) 4 egg...

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Gemüsekiste Nr. 14 – Januar 2006

Gemüsekiste Nr. 14 – Januar 2006

Gemüsekiste Nummer 14 schlägt alle Rekorde – zumindest was die Pünktlichkeit angeht. Denn bei einer angegebenen Lieferzeit von “13 bis 16 Uhr” kam sie immerhin schon um 17:45 Uhr hier an. Glücklich, wer keine Abendtermine hat… über eine kurze Info per Telefon hätte ich mich ja schon gefreut. Hoffen wir, daß es ein Ausreißer bleibt. Das gab’s diese Woche:

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Das Periodensystem der Desserts

Dass man sich dem Thema Dessert auch ganz anders, nämlich wissenschaftlich-systematisch widmen kann, zeigt ein “Periodensystem der Desserts” (in Englisch) von Andrew Plotkin. Einige andere interessante Periodensysteme und “Flavor Wheels” sind dort auch verlinkt.

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Sauer macht lustig

Sauer macht lustig

Solange ich mich erinnern kann, liebte ich Bitterorangenmarmelade, auch schon als Kind. Ganz besonders die spottbillige, die es für wenige Pesetas im Plastikdöschen in spanischen Supermärkten gab, später auch die etwas edlere von Hero. Deutschland war dagegen Zitrusmarmeladen-Entwicklungsland, bis eines schönen Tages einige zwar teure, aber köstliche schottische Marmeladen kamen, und schließlich Pink Grapefruit von Mövenpick. Dennoch, wie die spanische Marmelade schmeckte keine so richtig – die bestand nämlich vor allem aus Früchten und Zucker und sonst nix, auch kein Gelee mit Oxford-Schalenstreifchen-Fitzeln sondern eine dicke Masse mit Stückchen. Von so etwas fantasierte ich, als ich am Dienstag auf dem Markt Bitterorangen erstand. Gestern warf ich dann den Marmeladentopf an und machte meine ersten Erfahrungen mit der Verarbeitung von Bitterorangen, die hauptsächlich aus Schale, dann aus Kernen und zum...

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Lebensmittelskandal bei Spreeblick

Heute morgen beim Blogs Lesen entdeckte ich eine schöne Geschichte um einen mysteriösen Lebensmittelskandal bei Spreeblick: Irgendwie sandig. Lesenswert

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Japan-Fondue

Japan-Fondue

Schon zu Silvester sollte es eigentlich einen japanischen Ententopf geben, den wir dann aber auf den 18. Januar vertagt haben, da mein Schatz die Ente gern selbst zerlegen wollte, Gesagt, getan – eine Ente von 1850 Gramm lag auf dem Brett, und Torsten hat die Keulen (eingefroren für eine andere Verwendung) und Brustfilets so gelassen und schnell ausgelöst, dass man meinen könnte, er macht das jeden Tag. Das Rezept, das Ihr unten findet, stammt (ausgerechnet) von Hideaki Morita, dem Sushi- und Fugu-Meister (und Inhaber) eines der ältesten und besten Japan-Restaurants hier in Hamburg, dem Matsumi. Morita-san ist u.a. dafür bekannt, dass es bei ihm frisch geriebenen Wasabi zu den Sushi gibt – und der Ententopf im Tontopf, einem do-nabe, gilt als Geheimtipp. Die Einlagen sehen jedenfalls schon mal attraktiv...

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