Kulinarischer Adventskalender #10 – Schoko-Knusperkugeln

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30. August 2015 aktualisiert


Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, sagt man. Und so habe ich in das 10. Söckchen des Adventskalenders für Euch eine süße Kleinigkeit gepackt, die sich auch prima verschenken lässt – Schoko-Knusperkugeln.

Alles beginnt mit einer halben Packung Weetabix (und aufmerksame Blogleser werden jetzt ‚aaaah‘ sagen und sich an die Chocolate Afghans erinnern, die in der Tat die großen Brüder meiner adventlichen Schleckerei sind.)

Also, man nehme

  • 6 Weetabix (knapp 125 g), fein zerstoßen
  • 210 g Weizenmehl
  • 4 Esslöffel Kakaopulver
  • 1 Teelöffel Backpulver

und vermische das alles gründlich miteinander. Dann schlägt man 200 Gramm Butter mit 110 g Rohrzucker auf, und rührt die Trockenmischung dazu. Nun muss man das Ganze mit den Händen durchkneten, bis sich eine homogene Masse ergibt. Aus dieser Masse formt man mit den Fingerspitzen (bzw. mit etwas Übung in der Hand) kleine Kugeln, etwa von dieser Größe:


Weil ich aber nur Schokokugeln langweilig finde, habe ich von der obigen Masse zunächst 6 gehäufte Esslöffel abgenommen, die ich in einer anderen Schüssel mit 3 Esslöffeln Kokosraspeln und zwei Tropfen Kokosaroma (aus dem Asienladen, kann man weglassen) durchknete. Hieraus formt man kleine Kügelchen von etwa Trüffelgröße:

Die Kokoskügelchen sollten bei 175 Grad etwa 7 Minuten, die Schokokugeln etwa 10 Minuten backen. Gut auskühlen lassen.

Und weil ich so ein Spielkind bin, nehme ich etwa die Hälfte der Schokokugeln beiseite und beträufele sie vorsichtig mit 1-2 Esslöffeln 54-prozentigem Rum (nicht zuviel, sonst weichen sie durch).

Jetzt hat die Stunde der Schokolade geschlagen. In einer Wasserbadschüssel zerlässt man Kuvertüre – für das ganze Rezept braucht man ungefähr 300-350 Gramm. Für die Kokoskugeln habe ich ca. 100 g Vollmilchkuvertüre eingesetzt. Und nun heisst es tauchen, tauchen, tauchen…


Wenn der Schokoladenüberzug beginnt, fest zu werden, rollt man die Kokoskugeln noch in Kokosraspeln (das geht am besten einzeln in einer kleinen Schale). Die Rumkugeln habe ich in Kakaopulver gewälzt und die Schoko-Knusperkugeln blieben einfach glatt schokoladig.

Fertig ist ein Trio an Schoko-Knusperkugeln, das garantiert nicht lang auf dem Weihnachtsdeko-Teller liegen bleibt!

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

6 Antworten

  1. ostwestwind sagt:

    Die sehen aber lecker aus und offensichtlich haben die auch so geschmeckt ;).

  2. zorra sagt:

    Lecker! Darf ich deine Freundin sein. 😉

  3. nasebaer sagt:

    hmmmm *bauchreib* waren die lecker…

  4. Ute sagt:

    Super Idee. Ich freu mich schon aufs nachmachen. In zwei Wochen wird zusammen mit den Trüffeln eine kleine Fuhre Knusperkugeln entstehen.

  5. Cascabel sagt:

    Was für eine nette Idee für süße Mitbringsel (die man natürlich erst mal selbst testen muss!) 🙂

  6.  …ein Start in den Samstag fängt mit einem neugierigen Blick in den Kulinarischen Adventskalend…

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