Kochbuch-Meme

Dieser Artikel wurde zuletzt am 3. Februar 2017 aktualisiert

Petra von Chili und Ciabatta hat mir ein Kochbuch-Stöckchen zugeworfen, also will ich mal schaun…

1. Wieviele Kochbücher besitzt du?

Ungefähr 100, in der Datenbank habe ich 93, aber es stehen noch einige zur Erfassung an. Ausserdem im Bereich Kochzeitschriften einige Jahrgänge essen & trinken, Gourmet, Bon Appetit, schöner essen und so diverse Einzelobjekte. Ich liebe Kochbücher, allerdings habe ich früh das Internet entdeckt als Rezept- und Infoquelle, und viele auf dem deutschen Markt befindliche Kochbücher sind nicht besonders interessant. Einige meiner Kochbücher sind mit meinem Ex in dessen neue Wohnung verschwunden, einige habe ich wegen Nichtbenutzung verschenkt oder an eine Bibliothek gespendet. So etwa ein großes gebundenes GU-Vollwert-Kochbuch, das Freunde bekamen, ein GU-Backen in einer Pfanne, das ich gern wiederhätte … diverse Vollwertbüchlein verschiedener Provenienzen, die heute Bibliotheken bereichern…

Hier die Kochbuchecke in Billy.

Ich hätte gern mehr Kochbücher, aber ich bin ja noch jung 🙂 *zu Petra grins*.

Ich stelle immer wieder fest, dass es im englischsprachigen Raum sehr tolle Kochbücher gibt, von denen zum Glück einige auch langsam den Weg nach Deutschland finden. Aber ich habe den Verdacht, dass meine Kochbuchsammlung primär an englischsprachigem wachsen wird (und im Bereich Bücher über Kaffee, ein gemeinsames Hobby von nasebaer und mir).


2. Welches Kochbuch hast du als letztes gekauft?


Emi Kazuko: Kochkurs für Feinschmecker – Japan; bei Christian erschienen.

Das Buch ist eigentlich vergriffen, ich fand aber ein Exemplar OVP in einer Buchhandlung in Karlsruhe. Vor zwei Tagen sah ich bei Wohltat’s ebenfalls einige Exemplare davon.

3. Welches Koch-/Food-Buch hast du als letztes gelesen?

Da ich, wie Petra andeutete, das große Glück habe in einer Großstadt zu wohnen, deren öffentliche Bibliotheken doch einen ganz beachtlichen Kochbuchbestand haben, leihe ich mir gern mal Bücher aus, statt sie zu kaufen. (Einige wenige habe ich dann nach der Ausleihe doch erworben, bei einigen bedaure ich es nicht getan zu haben…)

Aktuell lese ich in „Die neue indische Küche“ von Atul Kochhar:

Das ist mal wieder eins der schön fotografierten Bücher aus dem Christian-Verlag. Indische Küche ist schon lang eins meiner Hobbies, und Kochhar verbindet gut traditionelle indische Regionalküche und moderne Restaurantküche. Die Infotexte sind nicht besonders tiefschürfend, aber die Rezepte sehen alle verlockend aus, und einige davon stehen demnächst auf dem Speiseplan.

4. 5 Kochbücher, die dir viel bedeuten.

Schwierig…

  • Julie Sahni – Das große vegetarische indische Kochbuch. Das habe ich vor Urzeiten in einem (noch heute existierenden) indischen Supermarkt hier in Hamburg gekauft, mittlerweile ist das Taschenbuch arg zerlesen und ich muß mir mal ein neues kaufen, denke ich. Schade ist, dass der Heyne-Verlag das Design modernisiert hat, mir gefiel das alte besser. Noch besser wäre allerdings eine Hardcoverausgabe, am besten zusammen mit Julie Sahnis anderem Buch über indische Küche.
  • Elizabeth Rozin – Blue Corn and Chocolate. Ein Hardcover aus der Knopf Cooks American-Series, das lang vergriffen ist und zu meinen Schätzen gehört. Die Autorin verfolgt in unglaublich gut geschriebenen, informativen Texten den Weg der Früchte der Neuen Welt (Mais, Tomaten, Kartoffeln, Pfefferschoten uvm.) in die alte Welt, deren Länderküchen, und mit den Immigranten dieser Länder zurück in die Neue Welt bzw. in die Küchen der USA. Die Kapitel sind liebevoll mit schwarzweissen Reproduktionen alter Lebensmittelverpackungen oder Werbung illustriert, die Rezepte sind einfach und ebenso authentisch wie gut.
  • Gern zur Hand nehme ich meine englische Originalausgabe des Conran Cookbook. Ich glaube, ich habe daraus maximal ein Rezept ausprobiert, aber dafür benutze ich den Conran auch nicht, eher als Referenz. Ob man wissen will, wie ein Kaninchen richtig zerteilt wird, oder wie sich verschiedene Rauchlachsarten in der Herstellung unterscheiden, der Conran weiss es. Dazu kommt ein sehr großer Teil Warenkunde, bei dem man auch gut neue Vokabeln (und Lebensmittel) kennenlernen kann. Im Conran blättere ich gern, und irgendwann koche ich auch mal draus…
  • Mir fallen viele Bücher ein, die ich hier noch auflisten könnte weil sie aussergewöhnlich, hochinteressant, lesenswert sind. Setze ich allerdings für mich den Maßstab an, wie oft ich daraus gekocht habe, muß hier unbedingt auch Sheila Lukins – USA Kochbuch stehen. Überhaupt stelle ich fest, das die meisten Kochbücher die ich wirklich viel benutze, im wesentlichen ohne Bilder der Gerichte auskommen. Vielleicht, weil die Texte umso besser sind? Lukins‘ USA-Kochbuch hat mir die große Bandbreite amerikanischer Küche gezeigt und viele gute Anregungen geliefert. Das sind auf jeden Fall gut investierte 10 Euro.
  • Als Fischkopp möchte ich ausserdem noch Alexander Herrmann – KochZeit Fisch aufführen. Das Buch hat sich schnell einen Platz in meinem Küchenherz erobert, weil hier ganz einfache, schnelle und dennoch ausgezeichnete Fischküche für zwei präsentiert wird – immer wieder gern genommen, gern gekocht, gern gegessen.

5. Welchen 5 Leuten reichst du das Stöckchen weiter.

Februar 2017: Alle Blogs, an die ich das Stöckchen weiter geworfen hatte, sind nicht mehr existent — daher gelöscht.

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Appetit bekommen? - Hungry for more?

3 Antworten

  1. Cascabel sagt:

    Danke für den interessanten Einblick in dein Bücherregal 🙂 Einige Bücher dort haben auch bei mir eine Heimat.

  2. Von Foodfreak bekomme ich das Stöckchen zugeworfen vor dem ich am meisten Angst hatte. Ich soll über meine Kochbücher berichten. Viel zu sagen gibt es da allerdings nicht.

    1. Wieviele Kochbücher besitzt du?

    20 Stück plus einige Zettel, Heftchen etc.

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