Monthly Archives: November 2005

Gemüsekiste Nr. 7 – November 2005

Gemüsekiste Nr. 7 – November 2005

Heute mache ich mal was anders und setze nicht das Gemüsebild nach oben. sondern das Obst: Einfach, weil’s so schön leuchtet Nachdem ich heute bei naturkost.de diesen Artikel über die (illegale) Pestizidbelastung deutscher Gemüse gelesen habe, war ich doppelt froh um mein Gemüse-Abo.

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Chicoree asiatisch

Chicoree asiatisch

Für den Chicoree aus Kiste Nr. 6 habe ich mir ein Rezept ausgesucht, das der Lieferung beigelegt war – mit Orange, Ingwer und Sojasauce abgeschmeckten Chicoree, dazu Reis und Hähnchenbrust. Passenderweise waren ja auch Orangen in der Obstlieferung. Das Gericht ist nicht nur sehr farbenfroh, sondern schmeckt auch wirklich ausgezeichnet – die leichte Bitternis des Chicoree wird durch den Orangensaft und Honig aufgefangen, die Möhren und Orangenfilets liefern optische und geschmackliche Highlights, dafür kommen die Gewürze nur unerwartet subtil zum Tragen, die Sojasauce merkte man als eigenes Aroma gar nicht.

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Portulak – Postelein

Portulak – Postelein

Bis gestern hatte ich noch nie Portulak gegessen. Aber zum Glück tut unser Gemüse-Abo genau das, was ich mir erhofft hatte, nämlich unerwartete Abwechslung auf den Speiseplan zu bringen, und so befand sich in der Kiste Nr. 6 ein Büschel dieses Kräutleins. Theoretisch hatte ich davon schon mal gehört… so sieht das Grünzeug aus (Bild von lebensmittellexikon.de, zugehöriger informativer Artikel hier) Der Beileger zur Gemüsekiste schlug ein Sahnedressing mit Walnußkernen vor, andere Quellen im Web warfen Walnußöl-Dressing aus, also zauberte ich dazu eine simple Vinaigrette aus Balsamico, Walnußöl, Olivenöl und etwas Kräutersalz. Portulak schmeckt fein würzig-aromatisch, nicht streng, und ist bei mir jederzeit als Salatgemüse wieder gern gesehen

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Mangold-Linsen-Suppe

Mangold-Linsen-Suppe

Während meist aus der Gemüsekiste zuerst der Salat verwertet werden will, habe ich mich gestern spontan für den Mangold aus Kiste Nr. 6 entschieden. Ich habe die untenstehende Suppe (ein halbes Rezept) gekocht. Optisch ist das kein Genuß, weswegen ich das Foto auch dezent weglasse und stattdessen im Bild eine der Hauptzutaten präsentiere: Diese grünen Linsen haben wir für einen Spottpreis von 59 Cent für den 500-g-Pack in Frankreich gekauft. Sie sind binnen 30 Minuten gar und schmecken köstlich – bei uns bezahlt man dafür Feinkostpreise… ok, es sind keine Lentilles de Puy, aber das tat dem Genuß keinen Abbruch. Dafür kam auch etwas von meinem Tomatenmark deluxe zum Einsatz

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Gemüsekiste Nr. 6 – November 2005

Gemüsekiste Nr. 6 – November 2005

Heute war der Lieferant schon um 13:30 Uhr da, ich brauchte nicht mal einen Kaffee Die Gemüsekiste ist dieses Mal interessant gepackt: Inhalt:

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Chicken Madras, Delia-style

Chicken Madras, Delia-style

Last night’s dinner was Chicken Madras. The original idea came from Delia online. Usually, I prefer real Indian food to colonial curry powder dishes, but this time I wanted something easy. Delia Smith’s recipe fit the bill. Of course, I fiddled with the recipe – I didn’t have garlic, so I used a shallot for the spice paste – even better since my DH has a sales job and his customers prefer non-garlic salespeople . This worked fine, but I wholeheartedly recommend making the spice paste in a mortar, if you have a decent one. Tainting your blender with a miniscule amount of turmeric-yellow spice paste isn’t worth the cleaning, after all. And I didn’t have Sharwood’s Hot Curry Powder, either. I think I have seen Sharwood’s products over...

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Brombeergelee

Brombeergelee

Nasebaers Mutter hat uns zur Brombeersaison reichlich von den schmackhaften Früchtchen eingefroren. Beim Blick in die Einfrierdosen eröffnete sich mir ein bezauberndes Winterwunderland, sehr hübsch anzuschauen, aber vielleicht doch nicht die ideale Aufbewahrung. Ob die defekte Kühltruhe schuld war oder was auch immer, jedenfalls wollten die Beeren verarbeitet sein. Also habe ich mir das unten stehende Gelee-Rezept ausgeguckt. Dafür habe ich dann auch den in Frankreich erstandenen Gelierzucker rausgeholt. Im Gegensatz zum deutschen Pendant aus Rübenzucker, Pektin und Schaumhemmer besteht er aus hellem Rohrzucker, Carrageen und Carobfasern, und muß auch anders als das deutsche Produkt nicht 4, sondern 7 Minuten kochen. Dafür schmeckt das (tief schwarzrote) Gelee wunderbar nach Rohrzucker und viel aromatischer als mit weißem Zucker – würde ich wieder kaufen. 2,33 € das Kilo sind dafür ebenfalls...

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Einmachwahn

Einmachwahn

Gestern waren wir im türkischen Gemüseladen einen Hamstereinkauf machen – es gab Paprika mit Schönheitsfehlern in großen Beuteln für je 50 cent, und dann habe ich 4 kg Eiertomaten gekauft. Vermutlich ist es eine Art fortgeschrittener Wahnsinn wenn man angesichts von Centpreisen für eine Dose Tomatenmark beschließt, sich an der Herstellung von Sizilianischer Tomatenpaste im Glas zu versuchen. Während also die Paprika entkernt und geschnitten in bunten und weniger bunten Packs zu rund 500 g in den Tiefkühler wanderten, holte ich mein im Sommer erstandenes, wunderschönes neues Einmachbuch raus, aus dem ich zu meiner Schande noch nichts ausprobiert habe. Hans Gerlach – Einmachen Ich könnte noch versuchen es auf den Vollmond zu schieben… jedenfalls habe ich dann gestern Abend die Tomaten geviertelt, eingesalzen, heute morgen abgetropft, 2 Stunden durchgekocht...

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Feldsalat mit Austernpilzen und Granatapfeldressing

Feldsalat mit Austernpilzen und Granatapfeldressing

Gestern abend gab es – wie angekündigt – den Feldsalat aus der Gemüsekiste Nr. 5, zumindest gute 3/4 davon. Dazu habe ich mir beim türkischen Gemüseladen noch ein paar Austernpilze geholt und einen Granatapfel. Die Austernpilze habe ich in Olivenöl mit etwas Rosmarin (von Mutters Riesenbusch aus dem Garten abgeschnitten) gebraten. Der Granatapfel war so saftig, dass mir der Saft beim Anschneiden entgegenspritzte. Also habe ich einen Teil vom Saft statt Essig verwendet, mit einem Teelöffelchen Balsamico dazu und Kräutersalz & Olivenöl ein Dressing gemacht, etwas von der Petersilie aus der Lieferung hineingegeben, und schließlich den Salat mit dem Dressing gemischt, mit Pilzen belegt und Granatapfelkerne darübergestreut. Den Rest Granatapfel werde ich auspressen und Gin mit Granatapfelsaft mixen.

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Novembersuppe

Novembersuppe

Frisch aus der Gemüsekiste Nr. 5 habe ich heute eine halbe Steckrübe, alle Möhren, den Sellerie und eine Stange Lauch verwendet. Die Hälfte vom Lauch und dem Sellerie wanderte mit 2 Möhren gewürfelt als gemischtes Suppengemüse in eine Einfrierdose; kann man ja immer mal gebrauchen. Den Rest habe ich in einem zum naßkalten Schneeregen draußen passenden Gemüseeintopf verarbeitet und mit etwas Petersilie aus der letzten Lieferung verfeinert. Und schon sind alle Möhren dieser Woche verbraucht Zutaten: 1/2 Steckrübe, ca. 500 g, geschält und gewürfelt(1-cm-Würfelchen) 3 Möhren, ebenso gewürfelt 1/2 Sellerieknolle, netto etwa 125 g, gewürfelt 1/2 Stange Lauch, fein geschnitten 1,25 l Brühe (ich nehme Hühnerbrühe, aber Gemüsebrühe geht natürlich auch) 1 Esslöffel Olivenöl 4 Esslöffel Quinoa 1 Teelöffel braune Senfsamen 2 Lorbeerblätter Pfeffer und Salz Petersilie, gehackt Im...

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