Ein Säckchen Reis

21. April 2005

In Deutschland ist Reis oft immer noch ein stiefmütterlich behandeltes Produkt – mir fallen spontan Risi Bisi Bollen aus dem Kochbeutel ein, Uncle Bens Instant Reis für die Mikrowelle (jetzt mit der Zielgruppe Rentner) oder der Gabeltest für den Parboiled-Reis im Plastikkochbeutelchen aus selbem Hause.

Reis, das war immer so die Notbeilage in einem kartoffelgeprägten Land. Oder aber Milchreis, süß. Mit den Italienern kam auch Risotto, und mittlerweile gibt es in der deutschen Diaspora eine Vielfalt von Reissorten – Arborio und den von mir geschätzte Carnaroli, roten Camargue-Reis, schwarzen Wildreis aus Kanada, und selbst die Firma Oryza hat Thaireis und Basmatireis für sich entdeckt.

Wer allerdings in einem gut sortierten Asialaden einkaufen gehen kann, findet dort auch noch anderes… Sushireis, Klebreis, Langkorn- und Duftreis in diversen Varianten und Preisklassen. Als Alltagsreis zur asiatischen Küche hat sich bei mir eine preisgünstige Bruchreis-Sorte etabliert, die der größte Asia-Shop vor Ort selbst importiert:

Der thailändische Duftreis hat einen zarten, blumigen Duft und schmeckt auch ganz leicht so wie er duftet. Mit 4,30 Euro für 5 kg ist er relativ günstig und so ein Säckchen hält ‘ne ganze Weile in unserem 2-Personen-Haushalt mit Faible für Südostasien.

Tja, Oryza, mit mir ist kein Geschäft zu machen.

Tags:

Comments are closed.

Bento-Boxen

Blog-Events



Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de


Fremdkochen Hüttenzauber