Vietnamesischer Hühnersalat

Geschrieben von FoodFreak am 29. Juli 2010 | Abgelegt unter Rezepte - Recipes

Im letzten OLIVE magazine lachte mich dieser Salat an:

Vietnamese Chicken Salad

Die Mischung aus pochiertem Huhn, Gurke und einem Limetten-Fischsauce-Dressing würde ich nicht unbedingt als originär vietnamesisch beschreiben; Salate diesen Zuschnitts findet man (z.B. mit Rind) auch als Thai-Variante; und ich benutze ähnliche Methoden immer wieder gern im Sommer – das Ergebnis ist leicht, erfrischend, und durch seine Schärfe auch ideal für heisse Tage.

Wir haben ein doppeltes Rezept gemacht; das hier sind die Mengenangaben für 2 Portionen.
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KW 30-2010 – Grüne Bohnen Masala

Geschrieben von FoodFreak am 28. Juli 2010 | Abgelegt unter Rezepte der Woche

Auf datenhamster.org entführen wir unsere Leser heute an fremde Töpfe – aus Indien kommt ein ebenso einfaches wie aromatisches Gericht mit grünen Bohnen, das nicht nur Vegetariern gefällt: Bihari Grüne Bohnen Masala.

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Nachgebacken: Eierlikör-Zwetschgenkuchen

Geschrieben von FoodFreak am 27. Juli 2010 | Abgelegt unter Rezepte - Recipes

Schaut man in letzter Zeit in dieses Blog, könnte man auf die Idee kommen, chez Foodfreak würde nicht mehr gekocht und gebacken – aber der Eindruck täuscht. Nur gibt es bei hochsommerlichem Wetter oft eben einfach nur einen Salat mit irgendwas; oder ich habe Rezepte ausprobiert die ich soso, lala fand, oder bei denen ich schlicht das Foto vermurkst habe. Ausserdem habe ich doch wie fast alle Foodblogger eine ganz beachtliche Nachkochliste – Rezepte also, die andere Foodies schon vorgestellt haben und die ich unbedingt nachmachen will.

Auf dieser sehr langen Liste befand sich – neben zum Beispiel Erdbeereis mit Daimbröseln von Chili & Ciabatta (superlecker, aber bereits vor dem Foto aufgegessen) oder (gigantisch guten) BBQ-Ribs mit Limettendressing aus dem RezKonv-Blog auch ein Zwetschgenkuchen mit Eierlikör aus dem Hause Schnuppschnüss.

Wie jedes Jahr um diese Zeit wurstele ich mich durch meine und die Tiefkühlvorräte meiner Mutter, was noch einen grossen Beutel Zwetschgen aus 2009 zu Tage förderte – perfekt für einen Kuchen.


 

Im Gegensatz zu Frau Schnuppschnüss habe ich mich allerdings für die quadratische Springform entschieden.
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Gemüseabo KW 30-2010

Geschrieben von FoodFreak am 26. Juli 2010 | Abgelegt unter Gemüsekiste

(142/365) Agent Casey loves discovering the contents of or weekly organic fruit & veggie box

Diese Woche haben wir uns für die Ferienkiste in M entschieden, das heisst:
Blumenkohl, Birnen, Bananen, Pfirsich, Paprika, Hof-Gurke, Lollo Rosso, Braeburn-Äpfel

Zusätzlich habe ich Zwiebeln, Fenchel, und den Edeltomaten-Mix bestellt. Das Plüsch-Schaf ist unser Travelling Toy Agent Casey, das uns seit einiger Zeit begleitet (nicht enthalten ;) )

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KW 29-2010 – Schnelle scharfe Schweineburger

Geschrieben von FoodFreak am 21. Juli 2010 | Abgelegt unter Rezepte der Woche

Letztes Jahr hier vorgestellt, dieses Jahr zum Rezept der Woche auf datenhamster.org erkoren – die Tandoori-Schweineburger mit einem frischen Tomaten-Joghurt-Dipp sind schnell gemacht und superlecker!

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Gemüseabo KW 29-2010

Geschrieben von FoodFreak am 19. Juli 2010 | Abgelegt unter Gemüsekiste

Diese Woche git’s mal wieder Hofkiste (100% regional) und kleine Obsttüte.

Bundmöhren, gelbe Zucchini, Minigurken, Buschbohnen, Brokkoli, Eichblatt rot, Rucola Bund, Kohlrabi
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Rieslingsorbet

Geschrieben von FoodFreak am 16. Juli 2010 | Abgelegt unter Rezepte - Recipes

Auf Twitter dachte ich neulich laut über Rieslingsorbet nach. Einer der anwesenden Weintwitterer meinte sinngemäss ‘mach mal’ – bitte sehr.

Rieslingsorbet

Das Sorbet kann man ohne Eismaschine machen, muss es aber alle paar Stunden durchrühren. Mit Eismaschine geht’s etwas einfacher – es muss aber auch nachfrieren, da es durch den Alkohol nicht so schnell fest wird wie normale Eiscreme.

Rieslingsorbet

Zutaten, pi mal Daumen:

1 Kaffeetasse Zucker
1 Kaffeetasse Wasser
2 Kaffeetassen kräftiger, trockener Riesling
1 grosse Limette, Saft

So geht’s:

Zucker und Wasser eräwrmen, zu einem dünnen Sirup kochen. Abkühlen lassen. Mit Limettensaft und Riesling verrühren. Das Ganze im Kühlschrank (oder Eisfach) sehr kalt werden lassen, ehe man es in die Eismaschine gibt. Nach Anweisung des Herstellers Eis machen (oder mehrere Stunden in den TK stellen und alle 1-2 Stunden durchrühren).

In eine Box umfüllen und nachgefrieren lassen bis das Ganze die gewünschte Konsistenz hat.

Das ist wunderbar erfrischend.

Auf dem Bild (auf dem das Sorbet noch nicht komplett gefroren, und vor allem bei 35°C schon wieder geschmolzen ist) sieht man noch Melissenblättchen – würde ich vom Mouthfeeling her aber nicht empfehlen.

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Der Geschmack des Sommers – Pfirsich meets Cabernet Franc

Geschrieben von FoodFreak am 15. Juli 2010 | Abgelegt unter In der Küche, Produkttests

Bei Früchten und Rotwein und Sommer denke ich ja tendenziell eher an Sangria – in den meisten Fällen ein reichlich gepanschter Schädelsprenger; wenn man glücklich ist eine superb leckere Cham-gria wie diese von Chili & Ciabatta, von der ich seinerzeit auch ein Glas abbekam.

Anfang Mai schlug mir Jörg Nieß von Vinos de Penedès eine neue Variante vor – den folgenden wunderbaren Sommerdrink:

Man nehme:

(je nach Personenzahl) 2 bis mehrere frische, große und reife Pfirsiche und eine der Zahl anwesender Personen entsprechende Menge Besteckgabeln.

Einen oder mehrere große/n Weinpokal, größtes Rotweinglas/gläser oder ähnliches.

Cabernet Franc von Chozas Carrascal (Bio-Wein)

Nun wasche man die Pfirsiche gründlich und trockne sie gut ab, bevor man sie entkerne und je nach Größe der Frucht in ca. 3 bis höchstens 4 cm große Stücke schneide, teile, achtele oder sechzehntele.

Ein eventell anwesender Lebens/Partner sollte inzwischen den Weinpokal oder das Glas gut bis zur Hälfte mit besagtem Cabernet Franc aufgefüllt haben, damit nach der Vorbereitung, unverzüglich mit dem Eintauchen der Fruchtstücke begonnen werden kann. Sie sollten jeweils 2 bis 3 Minuten im Wein verbleiben, bevor man beginne sie zu essen.

Nun lasse man, was Menge und Verkraftbarkeit der zu genießenden Anzahl der Fruchtstücke und Auffüllungen des Poklas anbelangt seiner Phantasie freien Lauf.

Das wollte bei dem geradezu spanischen Wetter und reifen Pfirsichen auf den Märkten nun endlich ausprobiert werden.

Ich will ganz ehrlich sein: solo hat mir der Cabernet Franc, der fast die Farbe von schwarzem Johannisbeersaft hat, ein tiefes dunkles Rot mit violettem Stich, nicht so gut gefallen. Das mag daran liegen, dass es (ausser gekühlt) momentan eigentlich kein Wetter für so einen tanninhaltigen Rotwein ist, und die eher starken Tabaknoten des 6 Monate in neuer französischer Eiche gereiften Weins sind auch nicht so ganz mein Fall.

In der Kombination mit den Pfirsichen allerdings ist das eine wahre Wonne. Ich hätte nie gedacht, dass Pfirsiche und ein schwerer Rotwein so gut zu einander passen, man möchte wirklich kaum noch aufhören weinselige Fruchtstückchen zu tunken – und der mit den reifen Pfirsichen aromatisierte Wein im Glas ist geradezu betörend lecker als Pseudo-Bowle, macht aber auch betörend angeheitert bei jenseits der 30°C – 14% Alkohol sind kein Pappenstiel.

Wer es mal ausprobieren möchte: den El Cabernet Franc de Chozas Carrascal kann man bei Vinos de Penedès im Angebot für derzeit 21,90 Euro finden.

Sangría? Vielen Dank, ich bleibe dann in Zukunft bei Obst und Wein sortenrein. Salud!

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RdW KW 28-2010 – Johannisbeersirup mit Lemongrass

Geschrieben von FoodFreak am 14. Juli 2010 | Abgelegt unter Rezepte der Woche

Es muss nicht immer Cassis sein – auch in der alkoholfreien, aber nicht minder konzentrierten Variante liefern schwarze Johannisbeeren eine fulminante Farbe und intensives Fruchtaroma ab, hier gepaart mit der feinen Frische des Zitronengrases – auf datenhamster.org machen wir einen Johannisbeersirup mit Zitronengras, der auf Eiscreme wie in kalten Getränken ein echter Hingucker und Leckerschmecker ist.

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Schuhbecks deutsche Küche frisch geniessen

Geschrieben von FoodFreak am 13. Juli 2010 | Abgelegt unter Bunt gemischt

Beste, absolut frische Zutaten, raffinierte Gewürze und (…) schonende Zubereitung

verspricht der bayerische Gourmet-Koch Alfons Schuhbeck auf seinen Fertiggerichten dem potenziellen Käufer. Obwohl die Produktlinie anscheinend im September 2009 auf den Markt kam, habe ich die Plastikschalen für die Mikrowelle heute zum ersten Mal im Supermarkt gesehen.

Von den TV-Köchen ist man ja schon gewöhnt, dass sie nicht so genau hinsehen, wenn es um Produkte geht für die sie werben – hauptsache die Kasse stimmt; ob das Johann Lafer ist, dessen Eigenmarken-Balsamico schamesrot anlaufen müsste, würde man normale lafer’sche Qualitätskriterien an ihn anlegen, die Schlagsahne mit dem extra-Carrageen, die Fix-und-fertig-Tüte von Horst Lichter, oder die ach-so-tolle Suppenpaste für die Alexander Herrmann sein Konterfei hergibt. Alfons Schuhbeck hat nicht zuletzt durch seine Escoffier-Dosensuppen (Glutamat inklusive) demonstriert, wie viel von den vollmundig bei Lanz kocht und anderen Auftritten postulierten Ansprüchen an die gute Ernährung bestehen bleibt, wenn die Euros klingeln.

Mir strahlt also aus dem Kühlregal das entgegen:

Die mikrowellenkompatiblen Mahlzeiten im 400-g-Format, die sich anscheinend 3-4 Wochen halten, sollen “begeistern” und werden auf der Packung als “frische, aromatische Gerichte” beworben. Im Regal bei Edeka heute fand ich

  • Handgelegte Rinderroulade in Sauce mit Gewürz-Rotkohl und Butterkartoffeln
  • Hühnerfrikassee mit körnigem Reis
  • Nürnberger Rostbratwürstchen auf Apfelkraut mit Kartoffelpüree
  • Schweinemedaillons in Waldpilzsauce mit Eierspätzle
  • Schweinegulasch in Paprikarahmsauce mit Spiralinudeln

Ich habe mir mal ein paar der Zutatenlisten angesehen. Das Hühnerfrikassee etwa beinhaltet

Reis, Hähnchenbrustfleisch 20%, Wasser, Sahne, Champignons, Spargel, Karotten, Erbsen, modifizierte Stärke, Hühnerfett, Speisesalz, Wein (Sulfit), Gewürze, Zucker, Glucosesirup, pflanzliches Öl, Verdickungsmittel: Xanthan; Säuerungsmittel: Citronensäure, Natriumacetat; Säureregulator: Natriumcarbonat; Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure; Aroma.

Bei den Rouladen gesellen sich zu den Zutaten die ich in einer Roulade erwarten würde auch noch Hefeextrakt, Dextrose und Saccharin (neben erneut modifizierter Stärke sowie der o. g. Zusammensetzung an Säuerungsmitteln, Stabilisatoren und Aroma), beim Gulasch sind es Hefeextrakt und Maltodextrin und die schon genannten.

Auf den ersten Blick sieht das gar nicht mal übel aus, von den vorgenannten Punkten abgesehen. Immerhin fehlen irgendwelche obskuren Milcheiweisse und Mono- und Diglyceride von wasauchimmer. Schaut man dann allerdings genauer hin, erschliessen sich ein paar komische Sachen. Etwa, dass ganz offensichtlich das Frikassee mehr Salz und mehr modifizierte Stärke als Wein enthält; über die Weinmenge darf spekuliert werden; die Salzmenge hatte Foodwatch beim Vorgänger des Hühnerfrikassees schon als viel zu hoch moniert.

Xanthan muss in ein Hühnerfrikassee absolut nicht rein; Hefeextrakt ist nur dem Gesetz nach kein Geschmacksverstärker; in einem Essen mit “besten absolut frischen Zutaten” erwarte ich weder Glucosesirup (in den USA HFCS), der Diabetes und Übergewicht begünstigt, noch Säuerungsmittel und Stabilisatoren, und ganz bestimmt keine Süßstoffe an meiner Roulade, vielen Dank auch. Modifizierte Stärke schliesslich ist ein absolutes No-Go für mich, schon weil sie eine ganz spezifische Konsistenz im Mund hat.

Aber wie sagt Herr Schuhbeck so gern sinngemäss – für’s Auto kaufen die Leute das teure Motorenöl und für den eignen Körper nur den billigen Schrott. Man kann den Schrott auch teuer kaufen, dann klebt das photoshop-verjüngte Konterfei eines bayerischen Sternekochs drauf – und Aroma drin.

Das wirft für mich die Frage auf, wie viel in mancher hochklassigen Gastronomie noch wirklich frisch gekocht wird… schliesslich hat auch ein Gordon Ramsay Kunden in seinen Restaurants die vorabgepackte Restaurant-Convenience-Ware für Frischkost verkauft… bei den Spannen mehr als verlockend.

Wenn ich Schuhbecks deutsche Küche frisch geniessen will, ziehe ich immer noch lieber Meine bayerische Küche aus dem Regal, und koche selber. Da weiss ich ganz genau was drin ist – und dass es wirklich frisch ist.

Guten Appetit!

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