Für was man eine Fix&Fertig-Tüte für Nudelsaucen braucht ist mir unbegreiflich; aber gerade auf dem Markt für Nudelgerichte tummeln sich Unmengen Tüten der Lebensmittelmultis, frei nach dem Motto: unnötiger geht immer.
Gerade Pasta ist so ein Gericht das sich für den schnellen Blick in den Kühlschrank und auf die Resteverwertung eignet… in diesem Fall zum Beispiel eine halbe Dose gehackte Tomaten, übrig von der Möhren-Tomaten-Suppe mit Chipotle, ein angebrochener Sahnebecher, ein Rest Estragon im Töpfchen, Kirschtomaten aus der Obst- und Gemüselieferung, ein 2-Portionen-Nudelrest im Schrank…
Das ist draus geworden, unter Hinzufügen einer frischen Kugel Mozzarella und ein paar Sachen aus dem allgemeinen Vorrat (namentlich Olivenöl, Schalotte, italienische Kräutermischung und Tomatenmark sowie ein Schüsschen Wein). Nicht nur Kochen ohne Tüte, sondern sogar Kochen ohne Rezept!
Im Kontrast dazu – bei rot-gelb kommt in das Fix für Spaghetti mit Tomate und Mozzarella Folgendes:
Tomatenpulver (32,2 %), Weizenmehl, Jodsalz, pflanzliches Öl, modifizierte Stärke, pflanzliches Öl (gehärtet), Mozzarella (6,1 %), Zucker, Aroma (mit Soja), pflanzliches Eiweiß, biologisch aufgeschlossen (Weizeneiweiß, Salz), Kräuter (Petersilie, Oregano, Basilikum), Milchzucker, Hefeextrakt, Molkenerzeugnis, Milcheiweißerzeugnis, Knoblauchpulver, Schmelzsalz Natriumcitrate, Maltodextrin, Gewürzextrakte. Spuren: Eier, Sellerie, Senf.
Sahne muss man auch bei der Tüte noch zugeben.
Für mein Mittagessen im gemeinsamen Projekt “Kochen ohne Tüte” mit Küchenlatein sah das dann etwa so aus:
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Tags: Käse, Kochen ohne Tüte, Pasta, Tomaten, vegetarisch
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